05_Cholseterin Teil 2
Heilpilze gegen Cholesterin und Arteriosklerose, Teil 2
Liebe Ärzte, Heilpraktiker und Anwender der Mykotherapie,
in unserem 5. Newsletter geht es um die Behandlung der Arteriosklerose mit Vitalpilzen. Gegen hohe Serumcholesterinwerte und zur Vorbeugung der Arteriosklerose kann nicht nur der Shiitake, den wir im vorigen Newsletter behandelt haben, angewendet werden. Vielmehr, je nachdem, welche Risikofaktoren vorliegen, können verschiedene Heilpilze eingesetzt werden.
Außerdem hängt es von den auftretenden Symptomen ab, welcher Pilz eingenommen werden kann. Nach der Immuntherapie ist die Anwendung bei Arteriosklerose und Herz-Kreislauferkrankungen das Hauptaufgabengebiet der Mykotherapie. Risikofaktoren für Arteriosklerose sind erhöhtes Cholesterin im Blut, Bluthochdruck, Diabetes, Stress, Nikotin und Bewegungsmangel. Die Folgen der sich verengenden Arterien sind Durchblutungsstörungen, es drohen Nierenversagen, Angina pectoris, Schlaganfall, Herzinfarkt, Thrombosen. Der Mensch ist keine Maschine, bei der ein Rädchen ausgetauscht wird, wenn er erkrankt, um danach wieder reibungslos zu funktionieren.
Die Mykotherapie hat einen ganzheitlichen Ansatz. Deshalb sind auch diese Betrachtungen über das Cholesterin nicht so zu verstehen, dass mit Behebung des hohen Cholesteringehaltes sämtliche
Vorsorge für ein gesundes Herz Kreislaufsystem geschaffen wäre. Die Nahrung sollte sich aus reichlich Gemüse, Obst, Pilzen, Kräutern und Hülsenfrüchten aller Art zusammensetzen, Kartoffeln und Vollkornprodukten ist der Vorzug vor Teigwaren zu geben. Bei den Fetten ist Distel-, Soja-, Oliven-, Sonnenblumen- sowie Keimölen der Vorzug zu geben. Fluss- und Seefisch sollten häufiger die Fleischmahlzeiten ersetzen. Doch wie kommt es zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt?
Welche Rolle spielt dabei das Cholesterin?
Laut Aussagen von Prof. Dr. Helmut Gohlke, Chefarzt der klinischen Kardiologie II im Herz- Zentrum Bad Krozingen, kommt es durch eine ungesunde Lebensweise zu folgenden Problemen:
Schädigung der Herzkranzarterien. Die Innenwand der Arterien wird durchlässig. Um diese Stellen
zu reparieren, teilen sich die Zellen und lagern sich als Blutplättchen ab. Heilpilze wie Shiitake, Maitake und Coprinus u.a. enthalten relevante Biovitalstoffe zur Arterienreparatur. Heilpilze hemmen den entzündlichen Prozess und regulieren den Blutdruck. Fett lagert sich in die Blutgefäße ein. Mit der Zeit entstehen „Plaques“, Fettpolster, die mit cholesterinhaltigem Material gefüllt und durch eine Deckplatte gegen den Blutstrom abgedichtet sind.
Heilpilze verhindern die Oxidation von LDL zu Oxycholesterin und erhöhen den HDL Spiegel, was ein Rücktransport des Cholesterins zur Leber ermöglicht. Blutgerinnsel entstehen und verengen die Arterie. Wenn die Deckplatte aufbricht, bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus), das die Arterie verstopft. Heilpilze (v.a. Reishi, Auricularia und Shiitake) vermindern nachweislich die Aggregation von Blutplättchen und damit Thrombosen. Das Herz wird nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
Der Patient spürt Herzrasen, Übelkeit oder hat das Gefühl, bewusstlos zu werden. Wenn die
Herz-Rhythmus-Störungen anhalten, kann es zu einem Herzinfarkt kommen. Wenn das Gehirn zu wenig Sauerstoff erhält zu einem Schlaganfall. Heilpilze wie der Reishi haben einen gefäßerweiternden Effekt, wirken gegen Herzrhythmusstörungen und reichern das Blut mit Sauerstoff an. Mehrere Vitalpilze senken nachweislich den Blutdruck.
Zur Wirkung einzelner Heilpilze:
Reishi:
Reishi, der „Pilz der Unsterblichkeit“, wird schon seit 4000 Jahren zur Bewahrung eines langen und aktiven Lebens traditionell angewandt. Er fördert die Sauerstoffaufnahme des Blutes, reguliert den Blutdruck, entwässert (Ödeme), hilft bei Herzrhythmusstörungen, Tumoren, Bronchitis, Allergien, Leberschäden und zahlreichen anderen Erkrankungen. Reishi (Ganoderma lucidum) enthält über 100 Triterpene, von denen etliche bereits isoliert wurden und eine die Cholesterinsynthese hemmende Wirkung zeigten (z.B. verschiedene Ganodermiksäuren ). Ganodermadiol wirkt gegen Blut-hochdruck und ist eine äußerst effektive Antioxidantie.
Auricularia:
Durch zahlreiche Versuchsreihen sind entzündungshemmende Wirkungen des Judasohr nachgewiesen worden. Weiterhin hat das Judasohr blutgerinnungshemmende Wirkungen, es senkt den Serumcholesterinspiegel und den Fettgehalt des Blutes, stimuliert das Immunsystem und fängt freie Radikale. Desweiteren hat das Judasohr eine verdauungsfördernde Wirkung und hilft bei Verstopfung.
Coprinus:
Der Schopftintling hat ein äußerst interessantes blutzuckersenkendes Prinzip. Auch durch zu hohe Zuckerspiegel im Blut verdickt sich die Balsammembran und die Arterien brechen auf. Der Coprinus enthält Biovitalstoffe (Vitamine, Enzyme, Aminosäuren), die das Aufbrechen verhindern und somit die arteriosklerotischen Auswirkungen verringern. Die entscheidende Maßnahme für jeden Diabetiker um Blindheit, Nierenausfall, Beinamputation, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern ist deshalb eine reichliche Zufuhr von Biovitalstoffen, die den Blutzuckerspiegel senken und die Arterien schützen. Im Coprinus sind offensichtlich von Natur aus genau diese Biovitalstoffe enthalten. Es überrascht also nicht, dass Patienten, die mit Coprinus ihr Blutzuckerproblem lösen, über Gesundheitsverbesserungen berichten, die mit einer herkömmlichen medizinischen Behandlung nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Es tritt eine deutliche Verbesserung der Leistungsfähigkeit von Diabetikern ein und eine Umkehr von Durchblutungsstörungen und arteriosklerotischen Ablagerungen.
Maitake:
Traditionell wird der Maitake in Japan seit Jahrhunderten wegen seiner gesundheitsbewahrenden Wirkungen eingesetzt und geschätzt. Er enthält vor allem immunstimulierende Substanzen und hat ein antioxidatives Potential. Er schützt uns somit vor schädlichen Umwelteinflüssen, Viren, Bakterien und Krebs. Auch enthält er beträchtliche Mengen der Vorstufe des Vit D, was wiederum die Kal- ziumablagerungen in den Arterien verhindert/ vermindert und einen Beitrag zur Vorsorge bei Osteoporose leistet. Auch beim Maitake sind blutdrucksenkende Effekte nachgewiesen. Er wird erfolgreich bei Diabetes Typ 2 eingesetzt, nicht nur ein blutzuckersenkender, sondern auch ein positiver Effekt auf die Leistungsfähigkeit von Diabetikern ist bestätigt. Die wässrige Fraktion (ein Maitakeextrakt) senkt nachgewiesener Maßen den Cholesterinspiegel.
Agaricus:
Agaricus ist ein hervorragender Pilz in der Krebsvorsorge und Behandlung. Seine antioxidativen, cholesterinsenkenden Wirkungen und der Reichtum an Biovitalstoffen machen ihn auch in der Anwendung bei Arteriosklerose interessant. Während in Europa eher unbekannt, ist dieser Pilz in Japan, Brasilien, Mexiko und USA ein bekannter krebshemmender Pilz. Der ABM hat sich hervorragend bei Immunschwäche, Störung der Leberfunktion, Verdauungsstörungen, gestörter Blutbildung, erhöhten Cholesterinwerten und Störungen und Vergrößerungen der Milz bewährt.
Zur Anwendung der Vitalpilze:
Die Einnahme des Heilpilzpulvers erfolgt zu den Mahlzeiten mit etwas Flüssigkeit. Die Regeltherapiedauer beträgt 3 bis 6 Monate, es ist jedoch nichts gegen eine längere Anwendung zu sagen. Wechselwirkungen mit anderen Stoffen sind bei Heilpilzen nicht bekannt. Selten können Verdauungsbeschwerden (Blähungen) bei einigen Menschen auftreten, die Dosis sollte dann reduziert und vorsichtig gesteigert werden, bis sich der Organismus an die Heilpilze gewöhnt hat. Unbedenklich und positiv zu deuten sind vermehrte Ausscheidungen (Wasserlassen und häufiger, aber unauffälliger Stuhlgang, bei Coprinus Schwarzfärbung möglich).
Extrakte haben etwa 20 fache stärkere Wirkung als Tabletten. Fragen Sie Ihren Arzt oder Therapeuten!
Auricularia:
Ebenfalls in der Naturheilkunde traditionell angewandt und durch pharmakologische Studien
bewiesene Wirksamkeit. Es wird Pulver (z.B. in Tablettenform) eingenommen,
empfohlene Tagesration 3-4g täglich (entspricht z.B. 4 x 2 Tabletten a 0,5g).
Coprinus:
Wird traditionell angewandt. Es wird Pulver (z.B. in Tablettenform) eingenommen,
empfohlene Tagesration 3-4g täglich (entspricht z.B. 4 x 2 Tabletten a 0,5g).
Maitake:
Wird traditionell angewandt. Es wird Pulver (z.B. in Tablettenform) eingenommen,
empfohlene Tagesration 3g täglich (entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g)
Reishi:
In der Naturheilkunde traditionell angewandt. Es wird Pulver (z.B. in Tablettenform)
eingenommen, empfohlene Tagesration 3g ( entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g).
Agaricus blazei murill:
In der Naturheilkunde traditionell angewandt. Es wird Pulver (z.B. in Tablettenform)
eingenommen, empfohlene Tagesration 3g (entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g).
Vitalpilze sind nach uraltem Wissen auch in hohen Dosen unschädlich, ersetzen aber keinesfalls
den Therapeuten!
Erfahrungsberichte:
Frau E. hat einen hohen Cholesterinspiegel (Gesamtwert 249 mg/dl) und möchte etwas für ihre Gesundheit tun. Nach zweimonatiger Einnahme des Shiitake (Tabletten) war nicht nur der Gesamtwert auf 226 mg/dl , sondern vor allem auch die Triglyceride unter 70 mg/dl und das LDL auf 124 mg/dl gesunken. Das „gute“ HDL lag bei erstaunlichen 87,4 mg/dl.
Frau P. hatte einen zu hohen Cholesterinspiegel und war immer schlapp. Fühlt sich mit Shiitake-Extrakt fit, die Cholesterinwerte sind in Ordnung. Ihr Partner nimmt den Reishi- Extrakt zur Blutstabilisierung nach einer erlittenen Embolie.. Die Blutuntersuchung ergab völlig normale Werte von Cholesterin, obwohl mein Mann noch vor ein paar Wochen lebensbedrohlich hohe Werte hatte und das bei fortgesetzter Medikamenteneinnahme. Danke! Er hat nur eine Kapsel Shiitake pro Tag eingenommen.

