06_Vitalpilze schützen
Vitalpilze schützen Sie vor Erkältungen und Grippe
Es ist wieder soweit: Herbstzeit und damit Hochsaison für Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Gliederschmerzen, Fieber und Co. Dieser Newsletter soll Ihnen zeigen, wie Sie sich mit Hilfe der Heilpilze davor schützen und Ihr Immunsystem sogar darüber hinaus wirkungsvoll stärken. Das Immunsystem wird durch die nasse Kälte besonders gefordert.
Vorbeugend wirken eine gesunde, vitaminreiche sowie mineralstoffreiche Ernährung, Bewegung bei Wind und Wetter an der frischen Luft aber auch das Vermeiden von Stress.
Zu den wichtigsten Vitaminen in Bezug auf das Immunsystem gehören Vitamin C, Vitamin A und Vitamin E, bei den Mineralstoffen ist die Versorgung mit Zink sowie mit Selen besonders wichtig.
Unterschied zwischen echter Grippe und grippalem Infekt.
Eine echte Grippe (Influenza) wird durch Viren hervorgerufen. Die Symptome Fieber, Schüttelfrost, Abgeschlagenheit, trockener Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen treten oft sehr heftig und bereits wenige Tage nach der Infektion auf. Bei geschwächten Personen ist diese Infektion unter Umständen sogar lebensgefährlich. Bei einem grippalen Infekt, der harmloser ausfällt verschlimmert sich der Zustand verhältnismäßig langsam. Leichteres Fieber, Husten und eine ständig laufende Nase sind typische Symptome. Eine Folgeinfektion mit bakteriellen Erregern ist häufig. Pilze brauchen antibakterielle (gegen Bakterien) und antivirale (gegen Viren) Substanzen, um in ihrer natürlichen Umgebung überleben zu können. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich gegen zahlreiche, auch den Menschen betreffende, Mikroorganismen und Viren völlig natürliche Gegensubstanzen in den Heilpilzen finden. Bisher sind jedoch ausschließlich isolierte Antibiotika aus mikroskopisch kleinen Pilzen im Handel, z.B. Penicillin.
Pilze in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)
Der Shiitake ist ca. seit 2000 Jahren als Heilmittel bekannt, beim Reishi lässt sich die Geschichte der Anwendung auf 4000 Jahre zurückverfolgen. Im alten China wurde der Shiitake wegen seiner legendären Heilwirkungen hoch geschätzt. Ein Arzt der Ming-Dynastie (1368-1644) schrieb:“ Dieser Pilz ist ein Mittel für die Bewahrung der Gesundheit, heilt Erkältungen und stimuliert den Kreislauf.“ Auch beim Reishi wird im berühmtesten Buch über Naturgeschichte aus dem Jahre 1578 erwähnt, dass der Reishi bei regelmäßigem Verzehr zur Erhöhung der Lebenserwartung führt und bei Schnupfen, aber auch Nervenschwäche, Schlaflosigkeit und bei Schwäche wirksam ist. Reishi gilt als Symbol für Glück, langes Leben und sogar Unsterblichkeit, daher ist er auf vielen Teppichen, Zeichnungen und chinesischem Porzellan abgebildet. Auch der Coriolus (Schmetterlingstramete) wird in der chinesischen Volksheilkunde schon lange eingesetzt, ebenso aus Mexiko gibt es Hinweise auf die medizinische Nutzung. Er wurde und wird zur Stärkung der Konstitution, Steigerung der Energie sowie zur Behandlung chronischer Leiden insbesondere auch Lungenerkrankungen, verwendet.
Vitalpilze:
Shiitake wird in die Gruppe der Heilkräuter eingereiht, von denen angenommen wird, dass sie besonders reich an Wirkstoffen sind, die den Alterungsprozess aufhalten. Von der chinesischen Akademie für Medizinische Wissenschaften wurde der Shiitake in die Liste der Forschungsprojekte aufgenommen, die die Entwicklung von gesundheitsstützenden Maßnahmen für die ältere Bevölkerungsgruppe (über 60 Jahre), zum Ziel haben. Man hat in modernen wissenschaftlichen Untersuchungen die Richtigkeit einer Reihe der volksmedizinischen Indikationen bestätigt. So wurde etwa seine Wirksamkeit gegen Erkältungskrankheiten durch Befunde amerikanischer und japanischer Universitäten in Tierexperimenten bestätigt. Man fand heraus, dass der Shiitake eine bemerkenswerte Schutzwirkung gegen den Grippevirus des Typ A hat. Die Schutzwirkung konnte z.B. mit Fruchtkörperextrakten (und Sporenextrakten) erreicht werden. Verantwortlich war dafür die Bildung von Interferon in den Zellen der Versuchstiere, das die Vermehrung der Grippeviren unterdrückte. Eine Oxalsäure wurde identifiziert als verantwortlich für eine Wirkung des Shiitake gegen verschiedene Mikroorganismen.
Beim Reishi ist die Fülle der Nutzanwendungen nahezu unüberschaubar. Zwei Stoffgruppen gelten als besonders aktiv, die Polysaccharide und die Triterpene, von denen man die immunstabilsierenden Wirkungen nachwies. Außerdem ist ein beträchtliches Spurenelementpotential vorhanden (Zink, Mangan, Eisen, Kupfer, Germanium u.a.). Speziell von Interesse sind an dieser Stelle Bestandteile des Reishi gegen die multiresistenten Bakterienstämme (z.B. Staphylococcus aureus) sowie gegen zahlreiche Viren. Ebenfalls gegen die Grippeviren des Typ A wurde eine bemerkenswerte Hemmung nachgewiesen, aber z.B. auch gegen Herpex simplex und HIV.
Coriolus ist ebenfalls einer der begehrtesten Heilpilze der Japaner und Chinesen, dessen Anblick beim fachkundigen Ostasiaten einen Freudenausbruch zur Folge hat. Er wird im heutigen China als wirksam gegen Infektionen der oberen Atemwege, der Harnorgane und der Verdauungsorgane eingestuft und gegen generelle Immunschwäche empfohlen. Diese Empfehlungen können durch zahlreiche Tests mit Tieren sowie klinische Studien am Menschen untermauert werden. Von einem wasserlöslichen , hochmolekularen Kohlehydrat, genannt PSK oder „Krestin“ sowie einem Polysacharid mit Peptidanteil, genannt PSP wies man die immunstärkenden Wirkungen des Coriolus nach. Sowohl von PSP als auch von PSK wurden antivirale Effekte nachgewiesen.
Im Gegensatz zu bakteriellen Infektionen kann man Viruserkrankungen nicht mit Antibiotika begegnen
und es werden dringend spezifische Drogen benötigt. Antivirale Effekte werden vielfach in der Literatur beschrieben und zwar nicht nur von Extrakten (eine Summe von Substanzen) sondern auch bereits von einzelnen Stoffen. Man weiss also schon relativ genau, woher die antivirale Wirkung der Heilpilze kommt. Sie kann direkt durch die Hemmung virenspezifischer Enzyme herrühren, der Synthese virenspezifischer Nucleotidsäuren oder Absorption (Aufnahme) von Viren direkt in die Fresszellen des Immunsystems (Mammalian cells). Die Viren werden, einfach gesagt, aus dem Blutstrom aufgesammelt. Diese direkten antiviralen Wirkungen werden vor allem von recht kleinen Molekülen der Heilpilze hervorgerufen. Dazu kommt ja in jedem Falle die indirekte Wirkung gegen die Viren als Ergebnis der Immunstimulierung durch die großen Moleküle der Heilpilze wie die Polysaccharide.
Empfohlene Vitalpilze: Shiitake, Reishi, Coriolus.
Shiitake: in der Naturheilkunde traditionell angewandt und durch klinische Studien bewiesene Wirksamkeit. Es wird bei Grippe (Influenza) der Extrakt (z.B. in Kapselform) und zusätzlich Pulver (z.B. in Tablettenform) eingenommen, empfohlene Tagesration vom Extrakt 2g (entspricht z.B. 4 x 2 Kapseln a 0,25g), vom Pulver 2g (= 4 Tabletten a 0,5g).
Bei einfacher Erkältung wird nur das Pulver / Tabletten eingenommen, wobei die Tagesdosis bei 3g ( = z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g) liegt. Vom Pulver bzw. Tabletten wird ansteigende Menge beginnend mit 1g täglich empfohlen. Nach jeweils 2 Wochen kann die Dosis um 1g erhöht werden.
Reishi: in der Naturheilkunde traditionell angewandt. Es wird bei echter Grippe (Influenza) der Extrakt
(z.B. in Kapselform) und zusätzlich Pulver (z.B. in Tablettenform) eingenommen, empfohlene Tagesration vom Extrakt 2g (entspricht z.B. 4 x 2 Kapseln a 0,25g). Vom Pulver wird zusätzlich 3g (entspricht z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g) als Tagesration empfohlen.
Bei einer einfachen Erkältung wird nur das Pulver / Tabletten eingenommen, empfohlene Tagesration 3g (=z.B. 3 x 2 Tabletten a 0,5g).
Coriolus: in der Naturheilkunde traditionell angewandt. Es wird ausschließlich das Pulver lose oder in Tablettenform verwendet. Je nach Schwere der Erkrankung kann eine Tagesdosis bis 5g (= z.B. 5 x 2 Tabletten a 0,5g) eingenommen werden.
Die Pilztherapie richtet sich im Gegensatz zur Schulmedizin - die die Krankheit bekämpfen will - auf die Wiederherstellung der Gesundheit durch die sogenannte Homöostase! Dies ist das Gleichgewicht von sämtlichen im Organismus ständig ablaufenden Prozessen, wie z.B. dem Mineralstoff-, Enzym-, Hormon-, Wasser-, Elektrolyt-, Immunzellengleichgewicht.
Die Heilpilze Shiitake, Reishi und Coriolus sind bestens geeignet um Erkältungen bzw. auch eine echte Grippe (Influenza) stark abzumildern, zu verkürzen und vor allem vorzubeugen. Heilpilze ak-tivieren sehr schnell und effektiv die Immunabwehr im Organismus, um erfolgreich die krankmachenden Erreger (z.B. Viren) zu bekämpfen. Selbst wenn das eigene Abwehrsystem dazu über einen längeren Zeitraum nicht in der Lage war, ist mit Heilpilzen in fast allen Fällen eine erstaunlich schnelle Genesung zu erzielen.
Der Shiitake z.B. ist in der Lage, nachweislich - dies haben auch Untersuchungen der Uni Weihenstephan vor einigen Jahren bestätigt - Viren effektiv abzutöten. Ein Grund für diese hocheffektive Virenhemmung liegt in der in der RNA des Shiitake. Es wurde als hochgradig interferon- und ab- wehrkraft-stimulierend identifiziert. Wo sind wichtige immunsytemrelevante Spurenelemente und Vitamine reichlich enthalten?
Selen und Zink werden von den Heilpilzen akkumuliert und leisten einen guten Beitrag zur Versorgung mit bioverfügbaren Spurenelementen. Der Vitamin C Gehalt der Pilze ist jedoch eher unbedeutend. Nahrungsmittel, die reich an diesen Stoffen sind, zeigt die Tabelle Selen Paranüsse, Sonnenblumensamen, Thunfisch, Schellfisch, Shiitake, Zink Rindfleisch, Schalentiere, Weizenkeime, Vollkornprodukte, Shiitake, Vitamin C Paprika, Sauerkraut, Kohl, Kartoffeln, Zitrusfrüchte, Schwarze Johannisbeeren, Erdbeeren, Kiwis, Guaven etc.
Vitamin E Mandeln, Haselnüsse, Sonnenblumensamen, Weizenkeim-, Sonnenblumenöl
Provitamin A Karotten, roter Paprika, Tomaten, Blattgemüse, Kürbis, Mangos, Aprikosen, Guaven etc.
Erfahrungsberichte:
Ich mach in jeden Herbst eine Heilpilzkur mit Shiitake und Reishi und seitdem bin ich nicht mehr erkältet, worunter ich früher sehr zu leiden hatte. Auch nie wieder hatte ich einen Scheidenpilz. Auch als ich meine Tochter stillte, nahm ich die Pilze und ich bin überzeugt, dass sie deswegen ihr ersten Lebensabschnitt völlig krankheits- und erkältungsfrei überstanden hat. Nun habe ich sie schon längere Zeit abgestillt und sie leidet leider häufig an Infekten, auch schwereren, sie ist auch unterdessen mit Candida belastet. Ich werde ihr kleine Mengen Shiitake und auch Reishi verabreichen. Seit ich den Reishi und den Coriolus einnehme war ich nie wieder mit lästigem Schnupfen konfrontiert. Ich schiebe dies den Pilzen zu.
Nach der Geburt meines zweiten Sohnes war mein Immunsystem stark geschwächt, da die Schwangerschaften recht rasch aufeinander folgten und die Entbindungen auch schwere Komplikationen mit sich brachten. Ich litt monatlich unter zunehmend starken Infekten, die Nasennebenhöhlen, die Mittelohren und die Atemwege betrafen. Die verschriebenen Antibiotika nahmen mir zwar die starken Kopfschmerzen und den Husten binnen drei Tagen, verhalfen aber dazu, dass die Infekte sich noch mehr häuften und nie richtig abheilten. Ich hustete also ständig, selbst im Sommer und die Nase war stets zu. Dann, endlich nach 2 Jahren, entschloss ich mich, wieder eine Mykotherapie durchzuführen und auf Antibiotika zu verzichten. Ich nahm regelmäßig Shiitake ein (als Tabletten 2 mal 3 Stück pro Tag, zusätzlich als Tee bzw als Pilzpulver in Brühen in der kalten Jahreszeit-sehr geschmacklich interessant), und die chronischen Infekte kamen erst seltener und dann gar nicht mehr. Heute ist mein kleiner Sohn drei Jahre alt und ich bin froh, wieder ganz fit zu sein.

