Diabetes - die Volkskrankheit Nr.1
Verfasser: Dr. Susanne Ehlers
Gesellschaft für Vitalpilzkunde
Diabetes auf dem Vormarsch
„Honigsüßer Durchfluss“, lateinisch Diabetes mellitus, heißt die Zuckerkrankheit wegen des süßen Urins, den die Kranken ausscheiden. Sie ist in Deutschland die Volkskrankheit Nummer 1. Seit 1960 hat sich die Zahl der Diabetiker unter uns mehr als verdreifacht. Die in der letzten Zeit in der Öffentlichkeit gemachten Angaben schwanken sehr stark - doch gibt es Experten, die vermuten, dass fast 8 Millionen Bundesbürger betroffen sind! Etwa 6 Millionen sind an Diabetes Typ II erkrankt , schätzungsweise 2 Millionen Menschen bei uns wissen gar nicht, dass ihr Blutzuckerwert anhaltend erhöht ist. Manchmal dauert es mehrere Jahre, bis Diabetes diagnostiziert wird, denn diese Stoffwechselkrankheit bereitet keine Schmerzen und die typischen Symptome - vor allem starker Durst, häufiges Wasserlassen, ständige Abgeschlagenheit bzw. Leistungsminderung sowie ein verstärkter Juckreiz auf der Haut - werden oft viel zu spät ernst genommen. Mit der chronischen Erhöhung des Blutzuckers wächst jedoch das Risiko einer schweren Folgeerkrankung vor allem des Herzens, der Blutgefäße, der Nieren, der Nerven sowie der Augen. Statistiken belegen die fatalen Folgen des Diabetes allein in Deutschland: Alle 12 Minuten erleidet ein Diabetiker einen Schlaganfall, alle 19 Minuten kommt es zu einem Herzinfarkt, alle 19 Minuten muss ein Körperteil amputiert werden und alle 90 Minuten erblindet ein Mensch. Und noch eine Zahl, die Angst macht: Wissenschaftler schätzen, dass sich die Anzahl der Diabetiker bis zum Jahr 2015 verdoppeln wird!!
Formen des Diabetes
Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Fähigkeit des Körpers gestört ist, auf das Hormon Insulin zu reagieren oder es zu produzieren. Insulin reguliert die Verfügbarkeit von Blutzucker (Glucose) für die Organe und Gewebe des Körpers. Zum einen braucht der Körper das Insulin, um die im Blut enthaltene Glucose in seine Zellen aufnehmen und in Energie umwandeln zu können. Des weiteren steuert Insulin die Neubildung von Zucker in der Leber. Man unterscheidet zwei Haupttypen des Diabetes, den Typ I und den Typ II. Neben diesen beiden Formen gibt es noch weitere, die aber eher selten auftreten.
Etwa 5 bis10% der Zuckerkranken werden dem Typ I zugeordnet. Früher wurde er auch als „Jugenddiabetes“ bezeichnet, weil bei der Entstehung genetische Anlagen eine Rolle spielen und die Erkrankung meist im Kindes- bzw. Jugendalter beginnt. Nach aktuellen Schätzungen leben unter uns 200 000 Typ I-Diabetiker, darunter 10 000 bis 15 000 Kinder unter 14 Jahren. Der Diabetes vom Typ I hat nichts mit Überernährung oder Wohlstand zu tun. Er zählt zu den so genannten Autoimmunerkrankungen, bei denen der Organismus Antikörper gegen eigene Zellen - hier gegen die Insulin bildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse - bildet und diese letztlich zerstört. Weil kein Insulin mehr gebildet werden kann, sind Typ I- Diabetiker ein Leben lang von täglichen Insulingaben abhängig. Noch vor 100 Jahren glich die Erkrankung einem Todesurteil.
Rund 90% aller Diabetiker in Deutschland gehören zum Typ II, früher auch als „Altersdiabetes“ bezeichnet, denn die Erkrankung nimmt ab dem sechsten Lebensjahrzehnt besonders stark zu. In jüngster Zeit wächst allerdings - bedingt durch mangelnde Bewegung und eine viel zu zuckerreiche Ernährung - die Anzahl der von Altersdiabetes betroffenen Jugendlichen rasant! Auch beim Typ II spielt die Vererbung eine gewisse Rolle, denn die Insulin produzierenden Zellen können nicht unbegrenzt lange einer jeden Belastung standhalten, doch kann die Erkrankung durch eine gesunde Lebensweise verhindert oder zumindest hinausgezögert werden. Zum Ausbruch kommt die Krankheit oft in Folge von ungesunder Ernährung bzw. Übergewicht und verminderter körperlicher Bewegung. Überernährung und Übergewicht lassen den Insulinbedarf ständig ansteigen. Wird der Insulinspiegel zu hoch, schalten die Zellen auf Abwehr. Ein Signal für die Drüse, noch mehr Insulin auszuschütten. Dieser Teufelskreis läuft, bis die Bauchspeicheldrüse aufgibt - Diagnose: Zuckerkrankheit. Diabetes II ist eine Wohlstandserkrankung.
Behandlung und mögliche Folgen der Krankheit
regelmäßig kontrollieren und stets unter ärztlicher Aufsicht stehen, damit die Erkrankung nicht zu bösartigen Folgen wie der diabetischen Herz-Kreislauf-Erkrankung führt. Sie ist besonders heimtückisch, weil der Patient nicht weiß, wo sich die Arterien zuerst verschließen; ein Verschluss der Gefäße an den Zehen und Füßen führt zu Gangrän und möglicherweise zur Amputation, ein Verschluss der Augenarterien kann das Erblinden zur Folge haben, Schäden an den Nierenarterien führen zum Nierenversagen - eine Dialyse wird nötig. Alle schweren Krankheitsfälle sind auf die tägliche regelmäßige Einnahme chemisch-synthetischer Medikamente angewiesen. Für Typ II-Diabetiker sind eine Reihe von Medikamenten auf dem Markt, die an sehr verschiedenen Stellen in den Zuckerstoffwechsel eingreifen. Sie sind aber immer auch mit zum Teil sogar erheblichen Risiken und Nebenwirkungen verbunden!
Die Einhaltung fester Regeln der Ernährung ist nicht die einzige Möglichkeit zur Selbsthilfe. Ebenso wichtig sind ausreichende Bewegung und der Abbau von Übergewicht. Bei der Auswahl der Nahrungsmittel sollte man auch besonders auf deren Chromgehalt achten. Chrom ist für die Insulinregulierung wichtig. Man hat nachgewiesen, dass Diabetiker einen niedrigeren Chromspiegel haben als gesunde Vergleichspersonen. Chrom ist z.B. in rotem Fleisch, Vollkornprodukten, Eigelb und in Pilzen vorhanden.
Vor allem aber kann man die Behandlung eines Diabetes Typ II mit Pilznahrungsergänzungsmitteln unterstützen - nicht nur wegen des Chroms. Pilzprodukte fördern die Gewichtsreduktion! Sie stellen ein wirksames Mittel dar, den Gesamtorganismus zu stärken - und einige wirken sogar direkt auf die Senkung des Blutzuckerspiegels ein.
Zum Einsatz von Vitalpilzen bei Diabetes
In der fernöstlichen Volksmedizin gilt der Shiitake als „Blutaktivator“. Er ist ein Vitalpilz mit breitem Wirkungsspektrum und wurde schon seit Jahrhunderten auch sehr erfolgreich bei der Behandlung der Zuckerkrankheit eingesetzt. Ebenso sind entsprechende Erfahrungsberichte vom Reishi und vom Maitake überliefert. Naturkundlich orientierte Ärzte und Heilpraktiker, die auch in der heutigen Zeit diese Vitalpilze bei Patienten mit Diabetes II einsetzen, bestätigen das, für den Diabetes Typ I liegen bisher kaum Aussagen vor.
Aber erst die wissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahren kann die Wirkung der Vitalpilze Shiitake, Reishi und Maitake auch erklären. Vitalpilze arbeiten - wie auch pflanzliche Heilmittel - mit körpereigenen Regulationsmechanismen zusammen und entfalten eine ganzheitliche, die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivierende Wirkung. Somit unterscheiden sie sich grundsätzlich von chemisch- synthetischen Medikamenten, die in der Regel an bestimmten Stellen gezielt in Stoffwechselprozesse eingreifen, diese dort hemmen oder beschleunigen und eben so zu nicht erwünschten Nebenwirkungen führen.
Über einen längeren Zeitraum eingenommen sind Pilze als Nahrungsergänzungsmittel in der Lage, in Unordnung geratene Gleichgewichte vieler Haushalte in unserem Körper generell wieder herzustellen und insbesondere können sie auch auf den hormonell gesteuerten Blutzuckerhaushalt regulierend einwirken. Insofern können sie sich bei beiden Typen des Diabetes günstig auswirken. Beim Typ I sollte wegen der Autoimmunerkrankung auch der Vitalpilz ABM, der erst seit etwa 35 Jahren von der Wissenschaft zur Kenntnis genommen wird, sich aber bei schweren Krankheiten als sehr hilfreich erwiesen hat, zum Einsatz kommen. Eine wirklich herausragende Stellung bei der Senkung des Blutzuckerspiegels aber kommt einem auch in Deutschland sehr häufig vorkommendem Pilz, dem Schopftintling (Coprinus comatus) zu. In Versuchen mit Tieren konnte 1975 in einer Kölner Arzneimittelfabrik nachgewiesen werden, dass bereits geringe Mengen des Pilzes zu einer erheblichen Senkung des Zuckerspiegels führen und zwischen der Wirkung des Schopftintlings und der eines handelsüblichen Antidiabetikums kein signifikanter Unterschied besteht. Der Schopftintling hat nachweislich
eine Schutzwirkung auf die Langerhansschen Inseln (Zellen, die in der Bauchspeicheldrüse Hormone produzieren, z.B. Insulin). Solange genügend Insulin produziert wird, besitzt der Körper den Schlüssel zu Millionen von Zellen, die das Glucosemolekül als Energieträger aufnehmen können. Geht die körpereigene Produktion von Insulin zurück, können nicht mehr genügend Glucosemoleküle aufgenommen werden und der Blutzuckerspiegel steigt an. Durch einen zu hohen Blutzuckergehalt in den Arterien verdickt sich die Basalmembran, die „Hülle“ der Blutgefäße, und die Arterienwände brechen zum Teil auf. Eine der Ursachen der Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Diabetikern ist eine „Verwechslung“ zwischen den Vitamin-C-Molekülen und den Glucosemolekülen im Stoffwechsel der Patienten. Beide Moleküle sind ähnlich aufgebaut und können bei der Aufnahme durch die Arterienzellen
des Körpers nicht unterschieden werden. Ist zu viel Zucker vorhanden, was bei Diabetikern der Fall ist, kommt es zu einer Überzuckerung der Arterienzellen und gleichzeitig zu einer Verarmung an Vitaminen. Der Schopftintling gibt dem Körper die Biovitalstoffe (Vitamine, Enzyme, Aminosäuren), die er benötigt, um das Aufbrechen der Arterien zu verhindern und somit die arteriosklerotischen Auswirkungen zu vermeiden.
Die entscheidende Maßnahme für jeden Diabetiker, um Blindheit, Nierenausfall, Beinamputation, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu verhindern, ist deshalb eine reichhaltige Zufuhr von Bioaktivstoffen, die den Blutzuckerspiegel senken und die Arterienwände nicht aufreißen lassen. Im Schopftintling sind offensichtlich von Natur aus genau diese Biovitalstoffe vorhanden. Es überrascht also nicht, dass Patienten, die mit dem Schopftintling ihr Blutzuckerproblem angehen, über Gesundheitsverbesserungen berichten, die mit einer herkömmlichen medizinischen Behandlung nur schwer oder gar nicht möglich sind. Dazu gehören die Normalisierung des Blutzuckerspiegels, Umkehr von Durchblutungsstörungen und arterisklerotischen Ablagerungen.
Zusammengefasst lässt sich sagen: Mit den Vitalpilzen Shiitake, Maitake, Reishi und Coprinus kann eine deutliche Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Diabetikern Typ I und II erreicht werden. Der Coprinus ist im Blick auf die Senkung des Blutzuckergehaltes besonders wirksam, er stellt aber kein endgültiges Heilmittel dar. Die Volkskrankheit Diabetes kann mit einer Mykotherapie zwar erheblich eingeschränkt werden, eine eventuelle Insulintherapie und Diät wird aber dadurch nicht ersetzt. Die Leistungsfähigkeit und das Allgemeinbefinden von Diabetikern kann durch die Mykotherapie erheblich verbessert werden.
Dosierungsempfehlungen
Die Empfehlungen beruhen auf den uns von Ärzten, Heilpraktikern und Patienten mitgeteilten
Erfahrungen. Insbesondere von Typ I- Diabetikern liegen nur wenige Aussagen vor.
Diabetes Typ I Coprinus 3 mal 2 Tabletten Pilzpulver
ABM 3 mal 2 Kapseln des Extraktes
Diabetes Typ II Coprinus 3 mal 2 Tabletten Pilzpulver
Maitake 3 mal 2 Tabletten Pilzpulver
(oder Reishi oder Shiitake oder Auricularia)
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Erfahrungsberichte
„Ich hatte Blutzuckerwerte von über 300mg% und fühlte mich stets schlapp, durstig und wenig lei-stungsfähig. Mit der Einnahme von Coprinus und Maitake geht es mir bedeutend besser und die Zuckerwerte sind langsam und kontinuierlich abgesunken. Meine Durchblutung hat sich verbessert und ich bewege mich mehr, so habe ich auch 5 Kilo abgenommen...“
„Meine Tochter ist Diabetikerin und konnte durch die Einnahme von Schopftintlingpulver die benötigte Menge an Insulin erheblich reduzieren...“
„Ich bin Diabetikerin und habe mit Coprinus nicht nur den Diabetes in den Griff bekommen, sondern auch die Auswirkungen der diabetischen Herz-Kreislauf-Erkrankung, wie bei mir die Durchblutungsprobleme in den Beinen. Die kalten Füße sind verschwunden und ich habe wieder mehr Gefühl in den Beinen.“
Frau Eva G. Stmk
Frau G leidet unter Diabetes und spritzt mehrmals tgl.Insulin. Trotz guter Einstellung durch das Krankenhaus (auch Insulin wurde gewechselt) konnte keine wesentliche Besserung erreicht werden. Durch Einnahme von Coprinus Tabletten und Maitake als Extrakt kam zu einer wesentlichen Minderung der Insulinverabreichung Werten. Nach weiternen sechs Monaten konnte sie die Insulinmenge um 2 Drittel reduzieren.

