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Wissenswertes vom Coriolus

 In diesem Newsletter wollen wir Ihnen einen Pilz näher vorstellen, den Sie im Wald sicher schon oft gesehen haben, dem Sie aber wahrscheinlich nur wenig Aufmerksamkeit schenkten. Für den Pilzsammler ist er in der Tat ohne jede Bedeutung, denn die Fruchtkörper sind ungenießbar. Es handelt sich um einen Porling. Genauer: Um den Schmetterlingsporling oder Coriolus, bekannt auch als Schmetterlingstramete. Der Pilz kommt weltweit vor und ist auch bei uns ganzjährig sehr häufig. Er ist recht hübsch anzusehen und leicht zu erkennen. Er wächst vor allem auf totem Laubholz
und Baumstümpfen, auf Nadelholz ist er selten. Die stiellosen und fast halbkreisförmigen Hüte sind dachziegelartig übereinander stehend oder rosettenartig angeordnet. Sie haben bunte, seidig glänzende Zonen wechselnder Färbung in weiß, gelb, braun, blau oder dunkelgrau an der Oberseite. Daher erklärt sich auch sein lateinischer Name: trametes versicolor, also „vielfältig gefärbt“.

Wie gesagt, der Pilz erfreut das Auge. Als Holzzersetzer ist er in der Forstwirtschaft nützlich und schädlich zugleich, doch sein zerstörerisches Wirken an alten Bauwerken ist gefürchtet und kann enorme Schäden verursachen. In der asiatischen Volksmedizin dagegen gehört der Coriolus zu den begehrtesten Heilpilzen ...


Der Coriolus und weitere Porlinge in der Naturheilkunde...
In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Coriolus als Leber und Milz stärkend, Hitze und Toxine ausleitend, Herztonikum und Schleim reduzierend beschrieben. Er wurde von jeher immer wieder erfolgreich eingesetzt vor allem bei

  • Lebererkrankungen, z.B. bei allen Formen von Hepatitis und auch bei Leberkrebs,
  • Infektionen, die durch Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufenen wurden,
  • Entzündungen der Atem-, der Verdauungs- und der Ausscheidungsorgane,
  • enereller Immunschwäche,
  • bösartigen Geschwülsten,
  • chronischen Erkrankungen wie Bronchitis, Rheuma oder Erschöpfung.


In seinem Buch „Die Heilkraft der Pilze“ erwähnt Professor Jan Lelley die Nutzung des Coriolus auch bei anderen Völkern, so z.B. in Mexiko, während im Abendland keine traditionelle Anwendung des Schmetterlingporlings zu finden ist. In verschiedenen Volksmedizinen sind aber noch weitere Pilze aus der Gruppe der Porlinge von Bedeutung - einige von ihnen auch in unseren Breiten. Da seien zunächst die wirklich berühmten Pilze der asiatischen Volksheilkunde genannt, allen voran der Glänzende Lackporling, viel besser bekannt unter seinem Namen Reishi, dann der Laubporling (= Maitake) und der Ästige Porling (= Eichhase). Aber auch mit den in der europäischen Naturheilkunde verwendeten Porlingen wie dem Lärchenporling, dem Schiefen Schillerporling, dem Zunderschwamm und dem Birkenporling wurden bemerkenswerte Heilerfolge erzielt. Vermutlich unter anderem auch deswegen trug Letzteren schon Ötzi, die Tiroler Gletschermumie, an einer Halskette - das ist wahrlich recht lange her! Und: Die genannten Pilze werden auch heute noch eingesetzt - vor allem in der asiatischen Naturheilkunde, in der Homöopathie und natürlich in der Mykotherapie! Da drängt sich schon die Frage auf, ob denn das Wissen der Volksmedizin zu diesen Pilzen nicht längst überholt ist, uns heute nicht bereits viel bessere, wirksamere Mittel zur Verfügung stehen ...

Eine ausführliche Diskussion dazu würde den Rahmen dieses Newsletters sprengen - aber wenigstens soviel sei gesagt: Pilze haben noch längst nicht alle ihre Geheimnisse preisgegeben.


Wirkstoffe aus Pilzen bzw. Porlingen sind Grundlagen für künftige Arzneimittel...
In ihrer Ausgabe vom 1.Mai dieses Jahres berichtet die „Apothekenumschau“ in einem Beitrag über die Notwendigkeit, Wirkstoffe aus Pilzen als mögliche Quelle für künftige Arzneimittel zu isolieren! Gleichzeitig wird bestätigt, dass Substanzen aus dem Reishi in Laborexperimenten gegen Aids- viren und Krebszellen wirken und dass sie den Cholesterinstoffwechsel steuern. Und besonders hervorgehoben wird, dass unter der Leitung der Professorin Ulrike Lindequist eine Arbeitsgruppe an der Universität Greifswald in einem anderen Porling, dem Kupferroten Lackporling, Wirkstoffe gefunden hat, die Staphylococus-aureus-Bakterien abtöten. Diese - gegen übliche Antibiotika hochresistenten Bakterien - sind vor allem in Kliniken gefürchtet. Sie können bei geschwächten Patienten lebens- bedrohliche Infektionen auslösen.
Hier tut sich ein schier unendliches Forschungsfeld auf, dem eine einfache Erklärung zugrunde liegt: Pilze bilden neben den Pflanzen und Tieren ein eigenes Reich unter den Lebewesen. Die Basidiomyceten (Ständerpilze) unter ihnen, die Holz zersetzen können, produzieren dabei auch ihre ganz eigenen, ja einzigartigen Inhaltsstoffe, die sonst nirgendwo in der Natur zu finden sind! Das trifft auch für den Coriolus zu, dem wir uns nun wieder zuwenden.
Was hat die moderne Wissenschaft bereits für ihn herausgefunden, was einen Einsatz in der Mykotherapie mehr denn je rechtfertigt?
Der Coriolus aktiviert unser Immunsystem nachhaltig...
Viele der in der asiatischen Naturheilkunde gesammelten Erfahrungen mit dem Coriolus konnten durch moderne pharmakologische Untersuchungen untermauert und durch klinische Studien belegt werden. Bestätigt haben sich zunächst die guten Wirkungen auf die Leber. In klinischen Unter- suchungen wurde die Normalisierung gestörter Leberfunktionen und die Revitalisierung geschä- digter Leberzellen sowie die signifikante Minimierung von Symptomen bei Hepatitis A,B und C und bei Leberzirrhose nachgewiesen. In erster Linie aber waren es die das Immunsystem stärkenden und vor allem antitumoralen Eigenschaften, die ein reges Interesse der Forschung für den Coriolus weckten! Es konnte nachgewiesen werden, dass der Pilz die zelluläre Abwehr wirkungsvoll aktiviert und eine beachtliche und außerordentliche breite Antitumorwirkung hat.
Unter Laborbedingungen

  • hemmt er das Tumorwachstum,
  • leitet er den programmierten Zelltod von Tumorzellen ein,
  • zeigt er messbare Wirkungen auf die Abwehrleistung des Immunsystems.


In Einzelstudien hat sich Coriolus bei Leber-, Haut-, Speiseröhren-, Lungen-, Prostata-, Magen-, Brust-, Gebärmutterhals-, Darm- und Blasenkarzinomen sowie bei Leukämie, Lymphomen, Hirntumoren und Metastasenbildungen als das Krebswachstum hemmend sowie Tumore rückbildend erwiesen. Neuere Untersuchungen bestätigen insbesondere seine Effektivität bei hormonabhängigem Brust- bzw. Prostatakrebs.
Diese Wirkungen werden den - bisher nur aus dem Coriolus bekannten und isolierten - Stoffen PSK (Polysaccharid Krestin) und PSP (Polysaccharopeptid) zugeschrieben. (PSK wurde bereits 1977 in Japan durch das dortige Gesundheitsministerium als erstes Antitumormedikament aus Pilzen überhaupt zugelassen!) Diese Inhaltsstoffe greifen Krebszellen nicht direkt an, sondern bewirken, dass Tumorzellen als solche erkannt und auf natürliche Art vernichtet werden!
Als noch effektiver im Kampf gegen Krebs erwiesen sich verschiedene Kombinationen des Coriolus mit anderen Vitalpilzen. Die positiven Wirkungen ergänzen und verstärken sich. Für das Zusammen4
wirken unterschiedlicher Vitalpilze liegen derzeit aber mehr praktische Erfahrungen als aussagekräf-tige klinische Studien vor.
Hingegen bestätigen wissenschaftliche Studien mit Krebspatienten dem Coriolus eine positive Wirkung beim begleitenden Einsatz einer Chemo- oder Strahlentherapie. Der Pilz beeinflusst die Hormon- und Schleimhautregulation sowie die Blutbildung nachweislich günstig und vermag so die belastenden und gefährlichen Nebenwirkungen einer Strahlen- oder Chemotherapie erheblich zu reduzieren.
Eine Mykotherapie in Kombination mit anderen Tumortherapien wird auch in Deutschland in der Krebsbehandlung immer häufiger. In diesen Fällen ist es besonders notwendig, das Abwehrsystem
zu stärken, denn viele Patienten erliegen nicht dem Krebsleiden selbst, sondern verhältnismäßig harmlosen Infektionen, die der Körper aufgrund des durch die Strahlen- oder Chemotherapie geschwächten Immunsystems nicht abwehren kann. Als Begleiter einer Chemo- bzw. einer Strahlentherapie wird dem Pilz Coriolus vom unabhängigen MD Anderson Cancer Center in Texas auf Grund ausgewerteter Daten zur Krebsforschung eine „significant antimicrobial, antiviral and antitumor“-Wirkung bescheinigt.
Zum Erfahrungswissen der Naturheilkunde gehört auch, dass sich der Coriolus neben der Anti- tumorwirkung durch eine sehr hohe Wirksamkeit bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen auszeichnet und überaus hilfreich bei verschiedenen durch Pilze, Bakterien oder Viren hervorgerufenen Infektionen ist. So konnte u.a. eine Wirkung des Coriolus bei Kolibakterien, Streptokokken und Staphylokokken, bei Klebsiellen, Listerien und Candidapilzen, bei Grippe-, Herpes-, HIV- und Hepatitisviren beobachtet werden. Pharmakologische Untersuchungen bestätigen: Um selbst überleben zu können, produzieren Pilze Wirkstoffe, mit denen sie die Stoffwechselvorgänge verschiedener anderer Lebewesen sehr erfolgreich zu stören vermögen. Diese antimikrobiellen Naturstoffe können z.B. bei Angreifern den Aufbau von Zellwänden verhindern, die Produktion lebensnotwendiger Eiweiße blockieren oder die Bildung von Enzymen hemmen, welche zur Vermehrung notwendig sind. Somit verfügen Pilze über effektive, ja raffinierte Verteidigungsstrategien gegenüber „Eindringlingen“. Das erklärt die guten Erfahrungen mit Coriolus z.B. bei Grippe, bei Herpes und Gürtelrose, bei Warzen, bei Toxoplasmose, bei Entzündungen im gesamten Verdauungsbereich oder auch bei Candidabefall. In der Praxis gemachte Erfahrungen zeigen insbesondere, dass die sofortige Einnahme von Coriolus zu Beginn einer Infektion, z.B. bei einer beginnenden Blasenentzündung oder Darmgrippe, diese wirksam zu stoppen vermag. Somit ist der Coriolus nicht nur in der typischen Erkältungsjahreszeit von Wert!
Von zunehmender Bedeutung ist der regelmäßige Verzehr von Coriolus auch bei HIV-Patienten. Bei ihnen wurde eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität sowie eine geringere Ermüdung festgestellt.
In der mykotherapeutischen Praxis wird Coriolus auch erfolgreich bei Bluthochdruck, Diabetes und Rheuma, bei Wechseljahresbeschwerden, Migräne und Tinnitus eingesetzt.
Zusammengefasst...
Der Coriolus zeichnet sich durch eine beachtliche Stärkung des Immunsystems sowie eine hohe Wirksamkeit bei verschiedenen entzündlichen Erkrankungen und Infektionen aus. Der Vitalpilz stärkt in besonderem Maße die Leber. Und wenn die bereits erwähnte „Apothekenumschau“ feststellt, dass Pilze bei uns nach modernen Maßstäben keine Medikamente sind und davon abrät, Produkte von dubiosen Händlern zu erwerben, dann können wir dem nur zustimmen! Als Nahrungsergänzungsmittel
von seriösen Firmen hergestellt hingegen unterstützt Coriolus unsere Gesundheit und ist deshalb
durchaus zu empfehlen! Er wirkt vielfältig vorbeugend und ist bei zahlreichen Beschwerden außerordentlich hilfreich ! Dies zeigen abschließend auch einige Erfahrungsberichte. Coriolus wird im Allgemeinen sehr gut vertragen, bisher ist uns nur einmal von einer Unverträglichkeit berichtet worden, es kam zu paradoxer Bildung von Herpesbläschen und Atemnot bei Anstrengung bei einer HIV Patientin.


 

Erfahrungsberichte...
Akute Blasenentzündung bei meiner Nachbarin:
Sofort Coriolus (3x1 Tabl.) gegeben und drei Stunden später war der Spuk vorbei ...
Blasenschwäche: Ich nehme nun schon einige Wochen 2x1 Coriolustabletten. Verstärkt bemerkte ich eine gute Wirkung auf meine Harnblase, d.h., ich habe keine Beschwerden mehr beim Niesen oder Husten. Durch meine chronischen Harnwegsinfekte habe ich eine Restharnblase, aber auch dieser fließt ungehindert ab. Da es mir so gut ging, pausierte ich mit dem Coriolus - prompt kamen die Beschwerden wieder!


Lästiger Lippenherpes:

Ich nehme seit 1/2 Jahr tgl. 2 Teelöffel Corioluspulver und habe in der ganzen Zeit keine Lippenbläschen mehr gehabt. Das ist recht ungewöhnlich für mich!


Brustkrebs:

40-jährige Patientin, Diagnose Brustkrebs 1,7 cm; sofort Beginn mit ABM und Maitake (je 3x1 Extraktkap.) und Coriolus (3x2 Tabl.); nach 4 Wochen dann OP; Tumor bei OP nur noch 1,0 cm, keine Chemo- oder Strahlentherapie notwendig; Rückruf nach Kontrolle (6 Monate): keinerlei Anzeichen von Metastasen oder Rezidiv;


Wechseljahresbeschwerden:

Ich muss Ihnen sagen, ich bin begeistert! Ich nehme den Reishi und den Coriolus (je 2x2 Tabl.) ... und meine Wechseljahresbeschwerden, die mich seit 5 Jahren geplagt haben, sind komplett verschwunden, keine Schlafstörungen und keine Hitzewallungen mehr ... Ich bin total glücklich, die Pilze gefunden zu haben ...


Rheuma:

Ich nehme immer noch wie empfohlen Reishi und Coriolus. Ich habe das Gefühl, dass alle Erscheinungen bei jedem Mal schwächer auftreten, doch ist der Heilungsprozess ziemlich langsam. Ich brauche aber schon lange keine symptomatische Behandlung mehr, da alles immer auch ohne erträglich ist. Positiv anzumerken ist auch, dass ich seit der Einnahme der Pilze keinen einzigen Muskelkater mehr nach sportlicher Betätigung hatte (ich betreibe intensiv Karate) und dass ich außerhalb von Rheumaschüben körperlich fiter bin als je zuvor.


Besserung bei HIV-Infektion:

Klein beigeben kommt nicht in Frage! Solange ich kann, kämpfe ich. ABM und Coriolus können - scheint‘s - meine medikamentöse Behandlung unterstützen. Bin nämlich nicht mehr so fertig, seitdem ich die Pilze regelmäßig nehme.


Hepatitis:

Schlapp, abgemagert und müde: Seit Jahren (!!) kenne ich meinen Mann nicht anders. Nun nimmt er seit ca. 3 Monaten den Corioluspilz, Reishi und auch noch Maitake und ich glaube, es geht ihm langsam wirklich besser. Vielleicht kann er sogar seinen Tablettenverbrauch einschränken ...
Und wenn Sie das nächste Mal im Wald spazieren, erfreuen Sie sich an den lustig bunten Coriolusgewächsen! Und falls Sie nach dem Baden doch einmal die nasse Bekleidung nicht rechtzeitig genug gewechselt haben und die Blase zu zwicken beginnt - dann sollten Sie sofort den Coriolus probieren!

Vitalpilze . Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt
Vitalpilze . Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt

Vitalpilze Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt

In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre vielfältigen präventiven und heilenden Einsatzmöglichkeiten.

Diesem Informationsbedarf trägt das neue Buch “Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt” Rechnung. In mehrjähriger Recherchearbeit und in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten und Heilpraktikern, die Vitalpilze zum Teil seit Jahren einsetzen, entstand so ein Standardwerk zur Mykotherapie.

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat damit ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse.