Schrift:  Standard  |  Groß
 
 
 
 

 

Startseite>>News>>18_Ziviliationskrankheiten

18_Zivilisationskrankheiten (Dr. med. Heinz Knopf)

Vitalpilze zur Behandlung von „Zivilisationskrankheiten“
Über den Autor:
Dr. med. Heinz Knopf, Facharzt für Diagnostische Radiologie - Zusatzbezeichnung Flugmedizin, Studium der Humanmedizin an der LMU München, Approbation 1984, Promotion an der TU München Hämatologie/Onkologie über das Thema „Lebensqualität bei Krebspatienten“, Weiterbildung Innere Medizin 2 Jahre (Gastroenterologie/Onkologie), Weiterbildung zum FA für Diagnostische Radiologie am Städt. Krankenhaus Rosenheim, seit 1994 Leiter der Röntgenabteilung und Kernspintomografie am Flugmedizinischen Institut/Aeromedical Center in Fürstenfeldbruck, ausgebildeter Hubschrauberpilot, Vorsitzender der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.
Sie werden sich sicher fragen, wie kommt ein Apparatemediziner zu den Medizinalpilzen? Das ist eigentlich ganz einfach zu erklären: Sehr früh habe ich mich als Strahlen exponierter Assistent in der Radiologie und Kind des Kalten Krieges für das Thema Strahlenprotektion interessiert. Beim Durchforsten russischer Arbeiten stieß ich in den 80er Jahren auf hoch dosierte Vitamin-E-Gaben und Pulver der Fruchtkörper von speziellen Pilzen, die gefährdeten oder verstrahlten Personen als hochwirksame Antioxidantien verabreicht wurden.
Als Flugmediziner sucht man immer Wege, Piloten zu therapieren, ohne rechtliche Probleme beim Führen von Luftfahrzeugen mit den möglichen Nebenwirkungen von Pharmaprodukten erwarten zu müssen. So entdeckte ich vor gut 10 Jahren auch die Medizinalpilze, die in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) seit 4000 Jahren zur Anwendung kommen, in unserer Zivilisation im Zuge der Industrialisierung aber leider in Vergessenheit gerieten; nur die Klöster und ihre Mönche verfügen noch über ein fundiertes Wissen um die phänomenale Heilkraft der Pilze. Wesentliche Säulen einer beständigen Gesundheit und allgemeinen Wohlbefindens sind u. a. die gesunde und ausgewogene
Ernährung, die mentale Einstellung, die Bewegung bzw. die Beweglichkeit und natürlich auch die genetischen Veranlagungen, die uns in die Wiege gelegt wurden.
Unsere notwendige Verbindung zu dem, was wir als Nahrung zu uns nehmen, haben die meisten von uns längst verloren - selten wissen wir, wo unsere Nahrung gewachsen ist, unter welchen Umweltbedingungen - viele essen Fleisch von gequälten Kreaturen, die für Subventionen quer durch Europa transportiert werden, um dann irgendwo in Supermärkten als mit Stresshormonen belastete Wurst- und Fleischwaren zu enden. Damit werden auch reichlich negative Energien aufgenommen,
die uns weiter belasten neben all den Hormonen, Haltbarkeitsstoffen, Emulgatoren, Farbstoffen, Nitriten, Nitraten, Phosphate usw. die Liste ist endlos.
Nahrung wird oft nach Aussehen, Geschmack, Form und Farbe beurteilt und nicht als Gabe der Natur - somit als der wesentliche Spender vitaler Energien. Gerade die regionalen Produkte wären aufgrund unserer eingespielten und vererbten Stoffwechsel-, Enzym- und Verdauungssysteme besser aufschlüsselbar und damit überhaupt in positivem Sinn für unseren Körper verwertbar.
Beim Verzehr von Nahrungsmitteln machen sich heute viel zu Wenige Gedanken über das Wie, Was und Woher, dabei waren für unsere Vorfahren Pflanzen und Tiere einmal ein göttliches Geschenk der Natur, an deren Geist man durch den Verzehr Anteil nahm.

 

Durch den Verlust der Verbindung zu unserer Nahrung haben wir die energetische und spirituelle Verbindung zur Erde verloren.


Auch die Bewegung in der freien Natur, mit ihr die Sauerstoffaufnahme, das Wahrnehmen des Schönen, Natürlichen und Lebendigen, sich mit beiden Füßen auf der Erde bewegen - ist für die energetische Verbindung und die Lebensenergie ausschlaggebend; das kann man nicht durch Laufbandtraining im klimatisierten Fitness-Studio, mit Kopfhörer, Handy oder gleichzeitig laufendem Fernsehprogramm ersetzen. Oder mit der Vibrationsplattform im Keller zum Muskelaufbau.
Seit dem Neandertaler hat sich unser genetisches Potenzial nur minimal verändert, allerdings musste man damals zur Nahrungsgewinnung 20 - 40 km pro Tag zurücklegen, heute bewältigt man am Arbeitsplatz durchschnittlich 400 m bis 2 km.
Gleichzeitig ist die Ernährung aber tendenziell regelmäßig und überdies viel zu reichhaltig geworden - dies ohne jeglichen Beschaffungsaufwand. In der hektischen Arbeitswelt hat der Mensch tagsüber kaum Zeit zum Essen, isst meist erst spät abends richtig, dann zu opulent und trinkt viel zu wenig stoffl ich ungebundenes Wasser. Darm und Nieren leiden hier besonders: Die Funktion der Organe ist zunächst nur funktionell gestört, bis sich organische Schäden und ernste physische Auswirkungen durch Übersäuerung, Kumulation von Giftstoffen durch verminderte Ausscheidung,
Erhöhung des Blutdrucks, vermehrte Belastung des Herzens, Fettstoffwechselstörungen, Arteriosklerose, Verengung der Herzkranzgefäße und letztlich Schlaganfall und Infarktgefahr zu einem lebensbedrohlichen Szenario summieren. Dabei haben wir zusätzlich durch Umwelteinfl üsse wie Lärm, Elektrosmog und psychischen Druck unter Dauerstress zu leiden, während der Urmensch nur kurzzeitig Stress hatte, nämlich wenn er jagte, gejagt wurde oder anstehende Rangordnungskämpfe
austragen musste.
Die heute auf uns permanent einwirkenden Stresshormone und die im Körper übermäßig vorhandenen freien Radikale tragen auch noch zu den Stoffwechselentgleisungen, organischen Dysbalancen, zu vorzeitiger Alterung und der Entstehung von irreversiblen Schäden auf Zell- und Organebene bei. Aus all den genannten Faktoren resultiert schließlich obendrauf die Störung des Immunsystems, die dann zu Allergien, Autoimmunerkrankungen oder Anfälligkeit für bakterielle und virale Infektionen sowie der Entstehung von Krebs führt.
Die aufgeführte Liste der „Zivilisationskrankheiten“ lässt sich von all diesen Umständen und erblichen Anlagen ableiten und zeigt, wie groß der Einfluss dieser Erkrankungen auf unsere Lebensqualität und auch Lebenserwartung einzuschätzen ist.
Die meisten von uns gehen regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen - was zweifelsohne sehr wichtig für die Früherkennung ist -, aber man muss in den Intervallen zwischen den Vorsorgeuntersuchungen auch vieles tun, unterlassen und verändern, um nicht irgendwann nach der zwanzigsten Vorsorgeuntersuchung die „Erfolgsmeldung“ einer dann schließlich vorliegenden
ernsten Erkrankung zu bekommen.

  • - Bluthochdruck
  • - Fettstoffwechselstörung
  • - Arteriosklerose
  • - koronare Herzkrankheit
  • - Herzinfarkt
  • - Schlaganfall
  • - Diabetes Typ I, II
  • - Allergien
  • - chronische Bronchialerkrankungen
  • - Arthrose, Gelenkerkrankungen
  • - Autoimmunerkrankungen
  • - Thrombosen
  • - Infektionen (viral - bakteriell)
  • - chronische Darmerkrankungen
  • - Krebs/Tumore

Der Herzinfarkt ist in der westlichen Welt die größte - plötzlich auftretende - Lebensgefahr, wobei bis zu 40 % der Betroffenen sterben, ohne jemals zuvor Symptome oder Beschwerden verspürt zu haben! Infarkt induzierende Risikokonstellationen sind in der Bevölkerung ungeheuer weit verbreitet und könnten relativ einfach verifi ziert werden (z. B. PROCAM-Index). Mit dem frühen Wissen des individuellen Risikos dieser Erkrankung ist eine Wendung des Teufelskreises zum Positiven durchaus möglich.
Neben einer konsequenten Änderung der Rahmenbedingungen (Entgiftung, Darmsanierung, Entsäuerung, Ankurbelung des Leberstoffwechsels, Ernährungsumstellung, Bewegung) ist zur allgemeinen Prävention grundsätzlich die Anwendung von Naturheilmitteln sinnvoller als der Einsatz von Pharmaprodukten, die meist mit weit reichenden Nebenwirkungen behaftet sind und bei einer Anwendung über Jahre entsprechende Schädigungen des Organismus herbeiführen.
Die Medizinalpilze bieten uns als Synergie-Komplexe eine von der Natur geschenkte Hausapotheke für die Prävention und Behandlung der oben aufgelisteten Gesundheitsprobleme.
Die Kombinationsmöglichkeit der Vitalpilze mit orthomolekularen Substanzen ermöglicht dem Körper eine perfekte Zufuhr von Mineralien, Spurenelementen, Aminosäuren, Vitaminen, wichtigen Enzymen und Coenzymen sowie Omega-3-Fettsäuren, die für die Steigerung und den Erhalt der Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit des Organismus unerlässlich sind. Die immunregulatorisch wirkenden Wirkstoffe der Medizinalpilze, die einerseits (bei vereinfachten Reisemöglichkeiten, potenzierten Warenströmen und der damit verbundenen stetigen transkontinentalen
Konfrontation mit „fremden“ Keimen) eine optimale Abwehrlage bzw. andererseits die Dämpfung eines überaktiven Immunsystems(Allergien/Autoimmunprozesse) bewirken können, sind
für den allgemeinen präventiven Einsatz von höchster Bedeutung. Auch das effektive Abfangen freier Radikale, die u. a. vermehrt bei Stress, körperlicher Belastung und Strahlenexposition entstehen,
kann durch Vitalpilze (z. B. in Kombination mit den Vitaminen C und E) erreicht werden.
Die Medizinal- bzw. Vitalpilze werden in vielen Kulturen seit über 5000 Jahren therapeutisch eingesetzt. Der Eismann „Ötzi“ hatte an seinem Gürtel ein Ledersäckchen mit einem getrockneten, Walnuss großen Stück eines Birkenporlings, den er zur Bekämpfung seiner Darmparasiten als Laxans und Antiwurmmittel benutzte. In der chinesischen Medizin (TCM) spielen Pilze (z. B. der besagte Lackporling, auch als Ling Zhi, Reishi oder „Pilz des langen Lebens“ bekannt) seit mehr als 4000 Jahren neben den Kräutern und energetischer Manipulation (Akupunktur/Moxibustion) eine
entscheidende Rolle. Ling Zhi - Reishi - Ganoderma Lucidum.


Aus den Vitalpilzen wurden neben den Antibiotika (Penicillin, Cyclosporine) die Antikrebsmittel „Krestin“ und „Lentinan“ entwickelt. In Korea, Japan und China werden sie heute als „biological response modifi ers“ in bis zu 67 % der Fälle unterstützend zu Chemo- und Strahlentherapien appliziert. Die Stärkung des brachliegenden Immunsystems und die Milderung der Nebenwirkungen der herkömmlichen Krebstherapien sind hierbei das Hauptziel.
Bei weltweit ständig steigendem Bedarf können die Vitalpilze seit den neunziger Jahren naturgemäß kultiviert und damit in ausreichenden Mengen rückstandsarm hergestellt werden.
(Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Produktsicherheit mit extensiven, nachweisbaren Laborkontrollen durch akkreditierte Labors und für Kunden bzw. Therapeuten einsehbaren Prüfberichten!) Besonders die Vitalpilze Agaricus, Reishi, Maitake, Shiitake, Coriolus, Cordyceps, Coprinus, Auricularia, Hericium eignen sich in Form von Pulvertabletten (ganzer Fruchtkörper) oder den hochwirksamen Extrakten zum präventiven Einsatz einzeln oder auch in Kombinationen. Eine Anwendung zusammen mit Kräutern, Fruchtextrakten, Schüßler-Salzen und orthomolekularen
Substanzen ist für den Therapeuten und Patienten sehr Erfolg versprechend.Ihre Inhaltsstoffe sind in zwei Gruppen zu unterteilen:

  • - ernährungs-physiologisch wichtig

- alle 8 essenziellen Aminosäuren

- Mineralstoffe (K, P, Fe)

- essenzielle Spurenelemente (Se, Cu, Mg, Ge u. a.)

- Vitamine B, D

- Ballaststoffe

 

  • - pharmakologisch interessant

- Polysaccharide (Beta-Glucane)

- phenolische Derivate

- Triterpene

- Fettsäuren

- Eritadenine

- Aromastoffe

- Lektine u. v. a.

- Organogermanium


Die Hauptwirkungen der Inhaltsstoffe sind als anti-entzündlich, antioxidativ, antiviral, antimycotisch, antibakteriell und antitumoral zu klassifizieren.


Vor allem die Beta-Glucane und Glycoproteide der Pilze sind aufgrund ihrer molekularen Tertiärstruktur für den Menschen wesentlich besser bioverfügbar als die Glucane anderer Pflanzen.


Zum Beispiel wirken die Polysaccharide aus dem Reishi (Ling Zhi) in breitem Spektrum Blutzucker senkend, entzündungshemmend, immunstimulierend, Tumor hemmend, Proteinsynthese fördernd und herzstärkend.

Bei der Herstellung der Extrakte werden u. a. diese Beta-Glucane vollständig aus dem Chitingerüst der Pilze herausgelöst, hoch konzentriert und mit hoher Bioverfügbarkeit isoliert. Sie dienen vor allem zur Behandlung akuter, infektiöser und tumoröser Erkrankungen.


Die Triterpene aus Reishi hemmen die Histaminausschüttung (Allergie), sind Leber schützend sowie ACE (Blutdruck) und Cholesterinsynthese hemmend.

 

Der Wirkstoff Eritadenin fördert die Ausscheidung des Cholesterins über den Darm und bewirkt so signifi kante Senkungen des Serumcholesterins.

 

Das hohe Potenzial der Medizinalpilze zum Abfangen freier Radikale und zur Eindämmung vaskulitischer und arteriosklerotischer Abläufe (im Hinblick auf die Entstehung der koronaren Herzerkrankung!) ist besonders auch bei Berufsgruppen mit hohem Stressfaktor von besonderer Bedeutung.


Zur Anwendung:
Die kinesiologische Austestung der Medizinalpilze für den Patienten hat sich in der Praxis besonders bewährt. Kombinationen von mehreren Pilzpräparaten sind möglich.
Eine alternierende Einnahme (5 Tage Einnahme - 2 Tage Pause) oder 2 - 4-wöchige Pause nach 3 Monaten kontinuierlicher Einnahme ist zu empfehlen. Die Nebenwirkungen beschränken sich auf Symptome im Rahmen der Erstverschlimmerung, moderate allergische Reaktionen,
Hautunreinheiten durch einsetzende Entgiftung auf Zellebene und gelegentlich kurzzeitig auftretende verstärkte Darmtätigkeit. Bei bestehender Niereninsuffi zienz muss auf die Kaliumwerte im Serum geachtet werden.


FAZIT:
Die perfekte stoffl iche Synergie und nicht synthetisch nachahmbare Komposition der Inhaltsstoffe macht die Vitalpilze zu (in vielen Formen wie Pilzpulver, Pilzpulvertabletten, Extrakte) einnehmbaren, intelligenten „Heilmittelsystemen“, die ideal zur allgemeinen gesundheitlichen Prävention, aber auch zur gezielten therapeutischen Intervention dienen. Sie sind für Jeden geeignet, der sich mit natürlichen Mitteln effizient gesund erhalten will! Gerade bei einer familiären Häufung der „Zivilisationskrankheiten“ sollten sehr früh eine entsprechende Diagnostik und der therapeutische
Einsatz der Vitalpilze erfolgen.


Was sind die Vitalpilze wirklich?
Pilze sind Geschöpfe zwischen Tier und Pfl anze - sie haben ein Chitingerüst wie Insekten aber keine Wände aus Cellulose wie Pfl anzen. Sie leben in der untersten biologischen Schicht und sind als die größten Überlebensspezialisten und Verteidigungsstrategen auch die Haupt-Recycler von organischen Materialien in unserer Welt. Ohne sie, die ca. 25 % der gesamten
Biomasse ausmachen, wäre die Erde eine riesige Müllhalde. Sie werden als intelligente „Pfl anzen“ beschrieben - eine Cordyceps-Art benutzt Ameisen, um eine bessere Ausgangsposition für die Verbreitung ihrer Pilzsporen zu erreichen. Eine kleine Pilzspore befestigt sich am Leib der Ameise. Wenig später ist die Ameise programmiert, auf einen Baum zu steigen, sich dort in ca. 12 Metern Höhe mit ihren Beißwerkzeugen in der Rinde zu verankern und in dieser Position zu enden. Die in
der Folge aus ihr als Nährboden hervorgehenden Pilzsporen fliegen aus der Höhe wesentlich weiter.
Medizinalpilze sind ein Geschenk der Natur - sie sind in der Lage, uns widerstandsfähig zu machen, energetisch auszugleichen und uns von Krankheiten zu kurieren, und sie verbinden uns wieder mit unserer Mutter Erde!


Kurzübersicht der Wirkprofi e der Medizinalpilze


Auricularia

  • • reich an Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Silicium, Vit. B1
    • immunstabilisierend, antioxidativ, stimuliert bei Bedarf Leukozytenbildung
    • hemmt die Blutgerinnung, fördert die Durchblutung, hemmt Entzündungen
    • Thrombose-, Herzinfarkt- und Schlaganfallprophylaxe / Thrombose-Schutz für Raucher und Frauen, die hormonelle Antikonzeptiva (bzw. Kontrazeptiva) einnehmen, Thrombose-Schutz bei Langstreckenflügen

Coprinus

  • • Blutzucker regulierend (vor allem bei Typ II Diabetes)
    • Hemmung von Brustkrebszellen (unabhängig von Östrogenrezeptorentyp)


Cordyceps

  • • Zielorgane Lunge, Niere, adaptogen wirkend bei Depression, gegen Müdigkeit und Erschöpfung
    • anti-aging und anti-stress Eigenschaften
    • gegen Tinnitus
    • leistungssteigernd
    • gegen Asthma und Bronchitis
    • gegen Herzrhythmusstörungen
    • antidiabetisch
    • schützt vor Leberzirrhose, z. B. nach Hepatitis
    • Libido steigernd


Maitake

  • • Zielorgane Leber, Blase, Prostata
    • antidiabetisch, zur Gewichtsabnahme
    • anti HIV
    • Blutdruck regulierend
    • gegen Prostata und Blasenkrebs
    • Leber schützend, immunmodulierend - Wirkungsverstärkung bei gleichzeitiger Vitamin C Einnahme!
    • zur Leberreinigung in Kombination mit Mariendistel-Präparaten
    • Milderung von Chemotherapie-Nebenwirkungen


Shiitake

  • • Grundlage des Antikrebsmittels Lentinan in Japan
    • antiviral (gegen Hepatitis und HIViren)
    • antibakteriell bei Tonsillitis und bei Karies
    • Leber schützend
    • Cholesterin senkend durch den Wirkstoff Eritadenin
    • blutdrucksenkend
    Coriolus
    • antiviral (Herpes, HIV, Zytomegalie)
    • antibakteriell
    • antiseptisch (z. B. bei Nasennebenhöhlenentzündungen, Blasenentzündungen, Mittelohrentzündungen), wenn Antibiotika nicht mehr helfen, immunstimulierend
    • antitumoral (Lunge, Magen, Speiseröhre)
    • hilft bei Borreliose
    • Grundlage des Antikrebsmittels Krestin


Agaricus (ABM)

  • • Immunregulator, fördert die Produktion von Interferon und Interleukinen, hemmt die Metastasenbildung (Gebärmutterkrebs)
    • blutdrucksenkend
    • antidiabetisch
    • hemmt arteriosklerotische Prozesse
    • anti-entzündlich und antiallergisch (auch bei Hautveränderungen)
    • hervorragender Helfer zur Abwehr von Erkältungen, besonders im Zusammenwirken mit Coriolus


Hericium

  • • der Magen-Darm-Helfer bei nervösem Magen, Reizdarm, Übersäuerung, Refluxösophagitis,
    Gastritis, Magengeschwüren, Magenkrebs
    • antitumoral bei Hautkrebs und Sarkomen
    • adaptogen und beruhigend bei Stress, Schlafl osigkeit
    • positiver Einfl uss bei M. Alzheimer und Multipler Sklerose
    • regenerierend auf Haut und Schleimhäute wirkend
     

Reishi

  • • verbessert die Sauerstoffaufnahme im Blut
    • wirkt gegen Lebererkrankungen
    • Verbesserung der Beschwerden bei koronarer Herzkrankheit, deutliche Blutdrucksenkung
    • schmerzstillend, antiallergisch, schleimlösend und Husten stillend,
    regenerierende Wirkung auf die Bronchialschleimhaut
    • entzündungshemmend, antibakteriell gegen Staphylokokken und Streptokokken,
    verstärkt die Aktivität von natürlichen Killerzellen (Tumorabwehr)
    • Steigerung der Produktion von Interleukin I und II, fördert die Blutbildung im Knochenmark
    • Herz tonisierend, verbessert den Stoffwechsel der Herzmuskelzellen, antiarhythmisch
    • Schutz vor Strahlen induziertem (auch UV bedingtem) Hautkrebs, mildert die Folgen einer Strahlentherapie
    In der kombinierten Mykotherapie nach Dr. med. Knopf werden Medizinalpilz-Kombinationen mit orthomolekularen Substanzen
    (Vit E, Vit C Ester, Selen, Omega-3-Fettsäuren, L-Carnitin usw.), Kräutern und gezielten Ernährungsumstellungen
    (keine Diäten!) eingesetzt. Die Kombination Reishi und Cordyceps ist besonders geeignet zur Leistungssteigerung und als
    Antistress für Herz, Lunge und Muskeldurchblutung.
    Die Kombination Agaricus und Coriolus wirkt als Infektabwehr bei Nasennebenhöhlenentzündungen, Blasenentzündungen,
    Borreliose, Hepatitis u. v. m. Die Kombination Maitake und Reishi ist als Blutdrucksenker in der Leberpfl ege und Strahlenprotektion bewährt. Die Kombination Auricularia-Reishi dient der Kardioprotektion und Antithrombose zusammen mit Coenzym Q 10 und Omega-3-Fettsäuren.


Dr. med. Heinz Knopf

Vitalpilze . Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt
Vitalpilze . Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt

Vitalpilze Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt

In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre vielfältigen präventiven und heilenden Einsatzmöglichkeiten.

Diesem Informationsbedarf trägt das neue Buch “Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt” Rechnung. In mehrjähriger Recherchearbeit und in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten und Heilpraktikern, die Vitalpilze zum Teil seit Jahren einsetzen, entstand so ein Standardwerk zur Mykotherapie.

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat damit ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse.