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21_Depressionen

Gesellschaft für Vitalpilzkunde / Dr. med. Heinz Knopf
 
1. Winterdepressionen


Liebe Leserinnen und Leser,
„saisonal abhängige Depression”,
abgekürzt SAD, ist der medizinische Fachausdruck für die Niedergeschlagenheit, mit der viele Menschen während der dunklen, kalten Jahreszeit zu kämpfen haben. Schuld sind hormonelle Umstellungen, wenn wir weniger Tageslicht bekommen und der Organismus deshalb auf Sparflamme schalten möchte. Wer es sich nicht leisten kann, das Leben jetzt etwas ruhiger anzugehen, gerät schnell mit seinem Körper in Konflikt, leidet unter ständiger Müdigkeit, schlechter Laune und eventuell sogar körperlichen Symptomen. Zum Glück kann man dagegen etwas tun: mit gezielter Lichtzufuhr und der Unterstützung von Vitalpilzen, die ausgleichend auf die Psyche wirken - effektiv und nebenwirkungsfrei. Wir wünschen Ihnen, dass Sie in bester Stimmung in die Winterzeit starten!

 

Gut gelaunt durch den Winter
Wir alle kennen dies: Im Frühjahr, wenn die Sonne uns mit den ersten warmen Strahlen verwöhnt,
zartes Grün die Natur wieder zum Leuchten bringt und die Vögel schon früh am Morgen ihre Lieder in die Luft trällern, bekommen auch wir Lust darauf, mitzusingen und unserer Lebensfreude
Ausdruck zu verleihen. Zurzeit ist eher das Gegenteil der Fall: Das Tageslicht macht sich rar, der Wind fegt das Laub von den Bäumen, und oft schlägt uns kalter Regen nicht nur ins Gesicht, sondern auch aufs Gemüt. So sehr die meisten von uns den Wechsel der Jahreszeiten mögen - der Beginn des Winters drückt dann doch auf die Stimmung. Das ist eigentlich auch ganz normal, denn die Natur hat es so eingerichtet, dass wir während der dunklen, kalten Monate weniger aktiv sind, um weniger Energie zu verbrauchen. Problematisch ist nur: Unsere heutige Arbeitswelt interessiert sich dafür herzlich wenig. Sommers wie winters müssen wir die gleichen Höchstleistungen erbringen.


Der Einfluss der Hormone

Bei vielen Menschen führt dieser Konflikt zwischen dem inneren Bedürfnis und den Erwartungen von außen zu Stimmungsschwankungen, gestörtem Wohlbefinden, ständiger Müdigkeit oder sogar ernsthaften Krankheiten. Verantwortlich dafür ist hauptsächlich das Hormonsystem. Es reagiert sensibel, wenn der Körper über die Haut und die Augen weniger Tageslicht bekommt.
Vor allem die Ausschüttung des Hormons Melatonin, das unter anderem für Müdigkeit und
einen guten Schlaf sorgt, steigt daraufhin an. Gleichzeitig kommt es zu einem Mangel an dem auch als „Glückshormon” bezeichneten Neurotransmitter Serotonin. Kein Wunder, dass diese Kombination auf die Stimmung drückt. Ein weiteres typisches Symptom neben hohem Schlafbedürfnis, schlechter Laune, Nervosität (vor allem bei Frauen) und Aggressivität (vor allem bei Männern) ist der Heißhunger, der zusammen mit dem verminderten Antrieb schnell zu ein paar Pfunden mehr auf der Waage führen kann - was wiederum nicht gerade zur Verbesserung des psychischen Befindens beiträgt. Dass Frauen wesentlich häufiger vom „Winterfrust” betroffen sind als Männer, liegt vermutlich daran, dass Frauen durch den weiblichen Zyklus ohnehin schon steten hormonellen Schwankungen ausgesetzt sind.


Gegensteuern mit Licht
Sind die Beschwerden nur schwach ausgeprägt, finden sich die Betroffenen oft mit ihnen ab und hoffen schlicht, dass der Winter schnell vorbeigeht. Empfindliche Menschen sind jedoch auf therapeutische Hilfe angewiesen, da die Antriebslosigkeit so stark werden kann, dass alltägliche
Aufgaben kaum mehr bewältigt werden können. Nicht erst dann sollte man - am besten mit einer Lichttherapie - gegensteuern. Regelmäßige Spaziergänge in der Mittagspause können Wunder wirken und veranlassen selbst bei bedecktem Himmel das Gehirn dazu, die Melatoninproduktion
zu drosseln. Spezielle „Lichtduschen” sowie Zimmerlampen mit Vollspektrumlicht können ebenfalls
die Stimmung deutlich aufhellen.


Drei Vitalpilze für bessere Stimmung
Bewährt haben sich auch einige Vitalpilze, die das Hormonsystem und die Neurotransmitterausschüttung regulieren - allen voran der Extrakt des Cordyceps. Untersuchungen konnten zeigen, dass er den typischen Stresssymptomen entgegenwirkt und Enzyme hemmt, die für die Entstehung von Depressionen verantwortlich gemacht werden. Für seine entspannende, ausgleichende und beruhigende Wirkung ist der Reishi bekannt. Bei längerfristiger Einnahme kann er die Gemütslage stabilisieren und außerdem sogar nachhaltig zur Schmerzlinderung beitragen. Auch beim Hericium konnte eine Studie die Erfahrung von Mykotherapeuten bestätigen und eine stimmungsaufhellende Wirkung ohne die bei chemischen Medikamenten oft zu beobachtenden Nebenwirkungen feststellen.

 



Vitalpilze . Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt
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Vitalpilze Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt

In Asien sind sie seit Jahrtausenden ein fester Bestandteil der Volksmedizin und gehören damit zu den ältesten Naturarzneien der Menschheit. Auch die europäische Klosterheilkunde schätzte bereits die den Pilzen innewohnenden Kräfte. Heute beruht das Wissen um die Wirkungen der Vitalpilze auf vielen wissenschaftlichen Untersuchungen und Inhaltsstoffanalysen. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre vielfältigen präventiven und heilenden Einsatzmöglichkeiten.

Diesem Informationsbedarf trägt das neue Buch “Vitalpilze: Naturheilkraft mit Tradition - neu entdeckt” Rechnung. In mehrjähriger Recherchearbeit und in Zusammenarbeit mit vielen Ärzten und Heilpraktikern, die Vitalpilze zum Teil seit Jahren einsetzen, entstand so ein Standardwerk zur Mykotherapie.

Die Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V. hat damit ein Buch herausgegeben, das in einer auch für den interessierten Laien verständlichen Sprache umfassend über die zehn wichtigsten Vitalpilze und ihre heilenden Kräfte bei unterschiedlichen Beschwerden informiert. Auf mehr als 200 grafisch sehr ansprechend gestalteten Seiten wird der traditionelle Einsatz der Vitalpilze ebenso beschrieben wie ihre Anwendung auf der Basis neuer Forschungsergebnisse.