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Maitake (Grifola frondesa) [Klapperschwamm]

Maitake- Klapperschwamm (grifola frondosa) wird verwendet bei:

 

  • • begleitender Krebstherapie (Brust, Bauchspeicheldrüse, Eierstock, Haut, Magen, Leber, Lunge, Prostata)
    • Abmilderung der Nebenwirkungen bei Chemotherapie
    • Diabetes
    • HIV-Infektionen (AIDS)
    • Osteoporose
    • Hepatitis, Leberschutz
    • Arteriosklerose (Blutdruckregulation, Blutgerinnung)
    • Immunsystemstimulierung, Infektionen
    • Herzinfarkt, Herzkranzgefäßerkrankungen
    • Herzrhythmusstörungen
    • Übergewicht
    • Reizdarm

Maitake (Grifola frondosa)

Maitake heißt eigentlich „tanzender Pilz“, wird aber auch mit „Klapperschwamm“ übersetzt. Vermutlich ist das auf seine Wuchsform zurückzuführen. Der Klapper¬schwamm wächst auch in unseren Wäldern. Sein hoher Gesundheitswert wird jedoch hauptsächlich in Asien und seit kurzem auch in den USA erforscht und genutzt. Dort wird er auch in großem Stil kultiviert.
Im Altertum wurde der Maitake mit Gold aufgewogen! Die Fundstellen - damals wurde der Pilz noch nicht gezüchtet, man war auf die Natur angewiesen - wurdenüber Generationen vererbt und strengstens geheim gehalten!

Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung:

Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D. Sein die Gesundheit förderndes Potenzial wird jedoch hauptsächlich auf die Polysacchari¬de, darunter Grifolan und Grifolin, sowie metallisch gebundene Proteine und Lektine zurückgeführt! Die sog. D-Fraktion im Extrakt des Pilzes ist besonders aktiv. In Ver¬suchen wurde nachgewiesen, dass die Verwendung eines alkoholischen Extraktes aus dem Maitake den Blutdruck, und die Verwendung eines wässrigen Extraktes aus dem Maitake das Cholesterin senkt.
Besonders Prof. Dr. Hiroaki Nanba, Immunologe und leitender Professor für Mikrobio-chemie an der Kobe University for Pharmacy, Mitglied der Japanese Cancer Society und der New York Academy of Science, hat mit dem Maitake intensiv geforscht und viele Patienten damit behandelt. Auf die Frage, welche Krankheiten sich mit dem Mai¬takepilz behandeln, heilen, bzw. präventiv vermeiden lassen, antwortet er: „ Maitake kann nicht nur präventiv das Entstehen von Krebs verhindern, sondern auch für die Behandlung von Krebs und anderen schweren Krankheiten wie AIDS und Hepatitis angewendet werden.
Der Pilz stärkt das Immunsystem und hat von daher auch die Fähigkeit, verschiedene nicht erwünschte Nebenwirkungen der Chemotherapie zu verringern. Es gibt einen erstaunlichen Synergieeffekt zwischen Chemotherapie und Maitake. Der Pilz ist ebenso wirksam bei Bluthochdruck und Diabetes“.
Eine Mykotherapie in Ergänzung zu einer Chemotherapie ist immer sinnvoll, da das Immunsystem gestärkt wird. Denn viele Patienten erliegen nicht dem Krebs selbst, sondern verhältnismäßig harmlosen Infektionen, die der Körper auf Grund des durch die Chemotherapie geschwächten Immunsystems nicht abwehren kann.
Außerdem wird die Lebensqualität während und nach einer Chemotherapie entscheidend ver¬bessert, denn Nebenwirkungen wie Haarausfall, Schwäche, Übelkeit, Appetitlosigkeit u.a. werden erheblich abgemildert.
Die Wirksamkeit von Maitake gegen den AIDS-Erreger wurde durch das Nationale Krebsforschungsinstitut der USA (U.S.National Cancer Institute) bestätigt. Versuche - auch durch die Nationale Gesundheitsbehörde in Japan - zeigten, dass bei Anwen¬dung von Maitake D-Fraktion die, durch das HI-Virus verursachte, Vernichtung von T-Helferzellen bis zu 97% in vitro verhindert wurde. Dies lässt die Vermutung zu, dass die Entwicklung nach einer HIV-Infektion hin zum AIDS-Vollbild entweder ganz verhindert oder deutlich verlangsamt werden könnte.
Eine klinische Studie an 165 Patienten im Alter von 25 bis 65 Jahren mit verschiede¬nen Krebserkrankungen in fortgeschrittenem Stadium ergab eine Tumorrückbildung bzw. signifikant symptomatische Verbesserungen mit Maitake D-Fraktion bei 73% der Brustkrebsfälle, 67% der Lungenkrebsfälle und 47% der Leberkrebspatienten. Wurde der Extrakt des Maitake zusammen mit einer Chemotherapie verabreicht, ver¬besserte sich die Wirkung zwischen 12% und 28%. Erfolgreich behandelt wurde auch Prostatakrebs. Die Wirkung bei Knochen- und Magenkrebs sowie bei Leukämie war etwas weniger effektiv.
Zur Zeit laufen etliche Studien in Japan und in den USA mit dem Ziel, das Wir¬kungsspektrum und die Wirkungsweise dieses interessanten Heilpilzes noch besser zu erkennen und zu nutzen. Leider ist das Interesse an deutschen Forschungseinrich¬tungen minimal. Dies ist bedauerlich, zumal der Kostendruck im Gesundheitsbereich nicht zuletzt durch immer teurere und bei rechtzeitiger Prophylaxe auch überflüssige Medikamente ständig erhöht wird. Vorbeugung durch natürliche Heilmittel könnte viel Geld einsparen, da Behandlungskosten bei Bluthochdruck, Herz-Kreislaufproble¬men, Schlafstörungen, Rheuma und nicht zuletzt sogar bei Krebs wesentlich redu¬ziert werden könnten.

 

Maitake- Klapperschwamm
Maitake- Klapperschwamm
Maitake heißt eigentlich „tanzender Pilz“, wird aber auch mit „Klapperschwamm“ übersetzt. Vermutlich ist das auf seine Wuchsform zurückzuführen. Der Klapperschwamm wächst auch in unseren Wäldern.