
Der Shiitake gilt als der König der Pilze und ist nach dem Champignon der meist verzehrte Pilz der Welt. Schon im alten China wurde der Shiitake wegen seiner legendären Heilwirkungen geschätzt. Ein Arzt der Ming-Dynastie (1368 - 1644) schrieb: „Dieser Pilz ist ein Mittel für die Bewahrung der Gesundheit, heilt Erkältungen und stimuliert den Kreislauf.“
Ohne Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine können Stoffwechselabläufe und Nerven nicht mehr funktionieren. Mit einer Pilznahrungsergänzung kann einem Mangel an Eiweiß, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen gezielt entgegengewirkt werden.
Anwendungsgebiete
Eine Ernährung mit Shiitake hat sich als besonders wirksam erwiesen bei
- • Arteriosklerose,
• Senkung des Cholesterins
• Bluthochdruck und Durchblutungsstörungen
• Herzinfarktprophylaxe
• schlechter Abwehrlage
• Gicht, Senkung des Harnsäurespiegels
• Tumorerkrankungen der Verdauungsorgane, der Leber und der Bauchspeicheldrüse
• Lungenkrebs, Eierstockkrebs und Leukämie
• Chemotherapie, Abmilderung der Nebenwirkungen
• Arthritis
• Rheuma
• Bronchitis
• Immunsystemstimulierung,
• Infektionen
• chronischem Müdigkeitssyndrom
• Diabetes
• Allergien
• Magengeschwüren
• Autoimmunerkrankungen
• Migräne
• Tinnitus
• Hepatitis B
Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung
Der Shiitake enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine, u.a. Eisen, Kalium, Kalzium, Zink, Vitamine der B-Gruppe (Thiamin, Riboflavin, Niacin), Folsäure und das Provitamin D (Ergosterin). Die krankheitsrelevanten Wirkstoffe sind jedoch vor allem die Polysaccharide, insbesondere das Lentinan, welches als tumorhemmende Hauptsubstanz wirkt, sowie Proteine, vor allem das Eritadenin, das Cholesterin senkend wirkt!
Der Shiitake wird seit etwa 2000 Jahren in zahlreichen Literaturangaben als Heilpilz mit einem breiten Wirkungsspektrum erwähnt. In China und Japan sowie seit kurzem auch in den USA wird der Pilz bzw. ein Extrakt daraus als Medikament in der begleitenden Krebstherapie mit großem Erfolg intensiv eingesetzt!
Den Shiitake gibt es auch bei uns immer häufiger zu kaufen, was jedoch in erster Linie auf seinen vorzüglichen Geschmack zurückzuführen ist. Über den eigentlichen (Gesundheits-)Wert, wissen nur die Wenigsten Bescheid. Um seinen hohen Gesundheitswert optimal zu nutzen, wäre es sinnvoll, ihn häufig - am besten täglich - zu essen. Es gibt deshalb seit kurzem auch Shiitakepulver (lose oder in Tablettenform) bzw. den wesentlich stärker wirkenden Extrakt des Pilzes in Kapselform.
Vereinfacht kann man sagen, dass das Pulver (= Tabletten) zur Gesunderhaltung bzw. bei leichten Störungen des Wohlbefindens eingesetzt werden kann. Will man sich in der kalten Jahreszeit z.B. effektiv vor Grippe schützen, sollte man täglich 2 bis 4 Tabletten des Shiitakepulvers einnehmen oder etwa 100 g Frischpilze essen. Den bis zu 20fach wirkungsstärkeren Extrakt nimmt man bei massiven Krankheitsbildern, etwa 2 bis 8 Kapseln täglich (vgl. die Ausführungen zu Dosierungen am Ende der Broschüre).
Eine durch die TU München von Joachim Eder durchgeführte Forschungsarbeit be¬stätigt schon lange bekannte Wirkungen des Shiitake. Nachfolgend zwei Auszüge daraus:
„...Untersuchungen zum Mechanismus der Senkung des Cholesterinspiegels im Blutplasma durch die im Shiitake enthaltenen Eritadenine zeigen, dass die Synthese ei¬nes Lipoproteins, welches das Cholesterin in der Leber zurückhält, gehemmt wird. Es kommt so zu einer schnelleren Ausscheidung des Cholesterins...“ Vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies, dass der Cholesteringehalt (das krankmachende LDL!) effektiv gesenkt wird, das „gute“ HDL wird erhöht!
„...die antivirale Wirkung wurde bereits in den 70er Jahren geklärt. Sporen- und Fruchtkörperextrakte des Shiitake erhöhten die Widerstandsfähigkeit von Mäusen gegenüber Grippevirusinfektionen. Die Vermehrung der Viren wurde durch die verstärkte Bildung von Interferon unterdrückt...“.
Was in den 70ern bei Mäusen nachgewiesen wurde, ist inzwischen vielfach beim Menschen bestätigt worden. Der Grund für diese hocheffektive Virenhemmung liegt in der RNA des Shiitake. Sie wurde als hochgradig Interferon und Abwehrkraft stimulierend gegenüber Virusinfektionen erkannt! Die Antitumorwirkung des Shiitake wird vor allem dem Lentinan, einem im Shiitake enthaltenen Polysaccharid zugeschrieben. Es besteht hauptsächlich aus beta-Glucan, welches z.B. eine vollständige Rückbildung von verschiedenen implantierten Tumoren bei Mäusen bewirkte! Dies sind nur einige der hochwirksamen Stoffe im Shiitake, längst nicht alle. Auch gegen Rheuma und Arthritis kann dieser Pilz wirksam sein. Rückgang von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sowie völlige Genesung sind möglich!

